Obwohl Du deinem Vorgesetzten versichert hast, mithilfe des Content ROI auswertbare Zahlen liefern zu können, bleibt dieser skeptisch:

„Schön und gut: Es gibt eine Formel. Aber kannst Du mir auch ein Erfolgsbeispiel präsentieren?“

Spätestens jetzt fangen die meisten Content-Marketer an, zu schwitzen. Das Argument „Wir haben ja noch keine Zahlen vorliegen, weil wir es nicht testen konnten.“ überzeugt vielleicht einen innovationsfreudigen CEO. Einen konservativ eingestellten und auf schnelle Erfolge bedachten Chef wirst Du damit aber wohl nicht erreichen.

Zitierfähige Erfolge: Diese Zahlen machen dich in der Diskussion unschlagbar

Damit Du in Zukunft nicht ausschließlich mit theoretischen Fachbegriffen um dich wirfst, haben wir von contentbird eine Formel erdacht, die die Performance deiner Beiträge tagesaktuell visualisiert und jeden Zweifler zumindest zum Grübeln bringen wird: Die contentbird Traffic-Value-Formel. Erklären möchte ich sie Dir anhand eines praktischen Beispiels, dass du 1 zu 1 für deine Argumentationskette nutzen kannst.

Zunächst jedoch ein paar grundlegende Fakten zum Thema „Traffic“ und „Traffic steigern“:

Der Traffic-Wert …

  • … steht stellvertretend für den Besucher-Verkehr.
    Besucher-Verkehr ist ein sehr abstrakter Begriff. Dabei steht er lediglich für die Anzahl an Nutzern, die deine Webseite besuchen.
  • … ergibt sich aus sämtlichen Daten, die User senden und empfangen.
    Unter Daten, die vom User gesendet werden, verstehen Online-Marketer u.a. die Verweildauer eines Besuchers und von ihm getätigte Aktionen wie das Verfassen eines Blog-Kommentars. Zu den Daten, die ein User wiederum empfängt, zählen zum Beispiel Downloads (z.B. Whitepaper).
  • … kann verfälscht werden.
    Zum Beispiel, wenn User aufgrund fehlerhafter Links deine Webseite besuchen. Da dein Internet-Angebot in solchen Fällen keinerlei Relevanz für die User hat, ist der so erzeugte Traffic quasi nichts wert. Er wird daher als Trash-Traffic bezeichnet und sollte unbedingt vermieden werden.
  • … ist nur dann aussagekräftig, wenn er auf Manipulationen durch Bots geprüft wurde.
    61,5 % des weltweiten Traffics wird von Bots erzeugt und hat somit, ähnlich dem in 3.) beschriebenen Trash-Traffic, keinerlei Relevanz für entsprechende Optimierungen. Online-Betrüger machen sich Bots häufig zunutze, um mit ihnen Besucherzahlen bewusst zu fälschen und somit den Preis für Werbeanzeigen höher ansetzen zu können.

Und wie kann ich meinen Traffic steigern?

Die Kategorie Traffic ist eng mit der klassischen Suchmaschinenoptimierung (SEO) und natürlich dem Content Marketing verzahnt. Einerseits musst Du, um überhaupt höhere Besucherzahlen generieren zu können, ein gutes Ranking bei Google erzielen. Andererseits müssen deine Inhalte überzeugen.

Mit hochwertigem Content erreichst du beide Ziele, da nutzer- und suchmaschinenfreundliche Beiträge dein Ranking verbessern und den User dazu bewegen, Zeit auf deiner Webseite zu verbringen/Aktionen durchzuführen. Das betonte auch der Google-Mitarbeiter Jonas Weber unlängst in einem Webinar zum Thema „Informativer Content“ während der Digital Marketing Week.

Was uns nur ein Blog-Beitrag an Geld gespart hat und wie auch Du mit der contentbird Traffic-Value-Formel vorzeigbare Erfolge präsentieren kannst, erfährst du im nächsten Absatz.

Use Case: Content-Marketing- und SEO-Experte Dominik Berger sparte uns 747 Euro!

Kommen wir nun zum versprochenen Erfolgsbeispiel und damit zu Dominik Berger, einem seit 2008 etablierten Experten für Digitales Marketing, den wir Anfang Oktober für einen Beitrag zum Thema „Themencluster im Content Marketing nutzen“ gewinnen konnten. Gelohnt hat es sich allemal: Insgesamt 747 Euro hat uns sein einfacher Blogbeitrag gespart!

Doch wie komme ich auf exakt diese Zahl? Ich habe mithilfe der contentbird Software schlichtweg die AdWords CPC (Kosten pro Klick), den contentbird Traffic Value und zu guter Letzt den ROI (Return on Investment) errechnet.

Was sagen die einzelnen Werte aus?

AdWords CPC (Kosten pro Klick)
Beim AdWords CPC handelt es sich um einen Durchschnittswert, der die durchschnittlichen Kosten pro Klick bei AdWords anzeigt. Allerdings nicht für einzelne Keywords, sondern für die Gesamtheit aller verknüpften Keywords. Für die Berechnung des contentbird Traffic Value ist dieser Wert enorm wichtig, da hierfür ein Gesamtwert der Keywords benötigt wird.

Formel zur Errechnung der AdWords CPC (Kosten pro Klick):

Suchvolumen Keyword 1 * Kosten pro Klick Keyword 1 + Suchvolumen Keyword 2 * Kosten pro Klick Keyword 2 / Suchvolumen aller Keywords

contentbird Traffic Value
Basierend auf den durchschnittlichen AdWords CPC-Kosten gibt der contentbird Traffic Value an, wie viel Geld du bei AdWords durchschnittlich ausgegeben hättest, um die gleiche Anzahl an Besuchern zu erreichen. Hierbei handelt es sich um die mit Abstand wichtigste Zahl, da sich deine Arbeit als Content-Marketeer hiermit konkret beziffern lässt.

Formel zur Errechnung des contentbird Traffic Value:

Besucher * AdWords CPC

Content ROI (Return On Investment)
Der Content ROI gibt an, ob sich Dein Content bereits refinanziert hat oder nicht. Hat Dein Content genauso viel Traffic eingespielt, wie er gekostet hat, spricht man von einer erfolgreichen Refinanzierung. Sobald der durch Content erzeugte Traffic die insgesamt anfallenden Produktionskosten übersteigt, kannst Du dies als Erfolg verbuchen.

Formel zur Errechnung des Content ROI (Return On Investment):

Traffic Value / Content-Kosten * 100

Wie sind wir bei der Berechnung des contentbird Traffic Value vorgegangen?

Folgende Schritte waren für die Berechnung relevant:

  1. Zusammentragen aller Daten
    Ohne die notwendigen Zahlen geht nichts. Im ersten Schritt haben wir daher die AdWords CPC Kosten berechnet. Insgesamt wurden für den Beitrag 3 Keywords hinterlegt, die demnach in die Formel eingetragen werden müssen:9.900 (Suchvolumen erstes Keyword) * 13,52 Euro (Kosten pro Klick erstes Keyword) + 590 (Suchvolumen zweites Keyword) * 3,77 Euro (Kosten pro Klick zweites Keyword) + 110 (Suchvolumen drittes Keyword) * 4,98 Euro (Kosten pro Klick drittes Keyword) : 10.600 (Suchvolumen der drei Keywords insgesamt)Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher AdWords CPC-Wert von 12,88 Euro. Darüber hinaus werden die Besucher-Anzahl und die Content-Kosten als Metriken benötigt. In unserem Fall brachte uns Dominiks Beitrag 58 Besucher und das u.a. zum hart umkämpften Keyword Content Marketing. Umsonst hat Dominik den Beitrag natürlich auch nicht geschrieben: Demnach betragen die Content-Kosten zwischen 150 und 200 Euro.
  2. Berechnung
    Nachdem alle Daten vorliegen, ist die durchzuführende Rechnung eine ganz einfache:58 (Besucher) * 12,88 Euro (durchschnittliche Kosten pro Klick) = 747,04 Euro
  3. Interpretation der Ergebnisse
    Um Dir zu verdeutlichen, wie vorsichtig du bei der Berechnung vorgehen musst, möchte ich das hier angeführte Beispiel kurz interpretieren. Natürlich ist 747 eine beachtliche Zahl, jedoch darf nicht vergessen werden, dass diese mit steigender Keyword-Anzahl verfälscht werden kann.Wie genau das Ergebnis verfälscht werden kann, wird mit einem Blick auf die AdWords CPC deutlich. Da es sich um einen Durchschnittswert handelt, werden alle für den Beitrag festgelegten Keywords berücksichtigt, auch wenn sie nicht einmal im Text vorkommen. Nur wenn im Vorfeld eine eindeutige Strategie definiert ist, die den gesamten Content Marketing Prozess umfasst, erhältst Du am Ende eine Zahl, die zur Auswertung herangezogen werden kann.

Fazit

Der contentbird Traffic Value und damit verbundene ROI ist die Zahl, auf die Du so lange warten musstest. Wir rechnen für dich und bilden Content Performance ab und du kannst Deine gesamte Marketing-Abteilung ins Staunen versetzen und vor allem: Endlich gegen AdWords-Besserwisser argumentieren. Wenn Dir die hier gebrachten Argumente nicht genügen, oder du einfach neugierig geworden bist, kannst Du contentbird kostenlos testen.

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