Die SEO-Checkliste: 8 Maßnahmen, die dein Ranking verbessern werden

Viele von euch denken sich sicher oft:

„Meine Güte, es ist unmöglich, jemandem außerhalb des SEO-Berufes zu erklären, wie eine Webseite gut rankt.“

Und tatsächlich, es gibt eine Menge Details in der SEO-Welt, die es zu beachten gilt. Wer in den Google-Ergebnissen erfolgreich ranken möchte, muss einen Blick hinter die Kulissen des Suchmaschinen-Riesen werfen. Aber jetzt bitte nicht verzweifeln. Denn wenn wir das Mysterium einmal genauer unter die Lupe nehmen, lassen sich die Kriterien erkennen, die im Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung entscheidend sind. Und genau diese gilt es bei der Content Produktion zu beachten. Darum haben wir euch in einer SEO-Checkliste einmal die Maßnahmen zusammengefasst, die für die Suchmaschinenoptimierung ganz besonders wichtig sind. Könnt ihr schon ein Häkchen setzen? Fantastisch!

Fact Check: was du über SEO wissen musst

  • Alle nutzen Google.
  • Organischer Traffic ist nachhaltig. 
  • Die meisten Nutzer vertrauen nur den Suchergebnissen auf der ersten Seite.
  • Wer seine Hausaufgaben macht, hat die Chance auf Position 1.
Also, lasst uns in den Deep Dive gehen und schauen, welche Punkte auf der SEO-Checkliste unerlässlich sind!

1. Crawlbare, zugängliche URL-Struktur

Der wichtigste Punkt auf jeder SEO-Checkliste ist die URL-Struktur. Ohne diese Voraussetzung wird keiner der anderen Punkte wirksam sein. Wir möchten zunächst, dass die Googlebot-Spinnen auf unsere Seite kommen. Wir möchten, dass sie den Inhalt der Webseite in einem lesbaren Textformat vorfinden. Bilder, Videos und visuelle Elemente müssen verstanden werden, damit sie in den Webindex aufgenommen werden können. Die URL-Struktur sollte simple gehalten sein und nicht unnötig viele Zeichen enthalten (optimal sind nicht mehr als 60). Außerdem sollte eure URL das Haupt-Keyword beinhalten. 

2. Umfangreiche Keyword-Recherche und sekundäre Keywords

Um herauszufinden, welche Wörter und Sätze die Suchenden tatsächlich benutzen, ist die Keyword-Recherche entscheidend. Nur so kannst du Lösungen und Antworten auf ein Problem anbieten. Was du dazu benötigst, ist ein Primär-Keyword und eine Reihe verwandter Sekundär-Keywords, die die Absicht der Suchenden teilen. Die Absicht hinter all diesen Begriffen und Phrasen sollte immer die gleiche sein, so dass derselbe Inhalt ihr dienen kann. Durch verwandte Keywords kannst du beweisen, dass deine Inhalte für die Suchanfrage des Nutzers relevant sind. Sie sollten vor allem im Textinhalt vorkommen. Wie erstellst du nun am besten solch ein Keyword-Cluster?

Für die Keyword-Recherche bietet die contentbird Software die ideale Lösung. Neben der Recherche einfacher Keywords, deren Suchvolumen und dem Wettbewerbsfaktor habt ihr die Möglichkeit relevante W-Fragen zu eurem Thema zu spezifizieren. Nichts liebt Google mehr als guten Content mit Antworten auf häufig gesuchte W-Fragen. Nehmt euch bei der Keyword-Recherche Zeit. Grenzt euer Keyword ein und geht strategisch beim Erstellen eures Keyword-Clusters vor.

3. SERP-Analyse

Bei der SERP-Analyse führst du eine Suchanfrage in Google durch, um zu sehen, was Google bei der Keyword-Suche für relevant hält. Was ist nach Meinung von Google der Inhalt, der die Suchanfrage des Suchenden beantwortet? Du versuchst herauszufinden, welche Absicht hinter den Suchergebnissen steht und welche Inhalte bereits geliefert werden. Sollten dir Lücken auffallen, die du mit deinem Content füllen kannst, ist das sehr gut. Das ist deine Chance die Rangposition zu übernehmen.

4. Authentischer Content

Bei der Content Produktion sind zwei Elemente wesentlich. Zunächst wollen wir eine glaubwürdige, fachkundige Person, um den Inhalt zu erstellen. Warum? Nun, wir wollen unseren Expertenstatus verstärken, Linkbuilding betreiben und die Wahrscheinlichkeit des Social-Sharing erhöhen. Zudem werden unsere Inhalte glaubwürdiger, je informierter sie geschrieben sind, sowohl in den Augen der Suchenden als auch in den Augen von Google. Wir versuchen, dem Ziel des Suchenden zu dienen und seine Aufgabe zu lösen. Das wollen wir besser tun als jeder andere auf der ersten Seite. Denn wenn wir es nicht tun, selbst wenn wir viele der anderen Dinge optimiert haben, wird Google im Laufe der Zeit erkennen, dass die Besucher frustriert sind. Das sorgt dafür, dass andere Websites höher bewertet werden, weil sie den besseren Content liefern.
 
Auch struturell gibt es einiges zu beachten:
  • Textformat: Was die Länge eures Contents angeht, so gibt es keine goldene Regel. Wichtig ist, dass der Text verständlich und gut strukturiert bleibt. Eine tolle Hilfe zum Strukturieren von Texten haben wir euch bereits in einem anderen Post zu Content Pattern vorgestellt.
  • Überschriften: Überschriften sollten hierachisch von h1-h6 geordenet sein. Jeder Text fängt mit der h1 an. Diese sollte idealerweise das Haupt-Keyword enthalten. Achtet auch darauf, dass die Zwischenüberschriften das Keyword oder verwandte Keywörter bzw. Phrasen beinhalten. 
  • Strong-Codierungen: Durch strong-Codierungen hebt ihr für den Content relevante Worte hervor.
  • Listen: Listen und Aufzählungen lockern den Text auf, sind anschaulich und für den Leser schnell zu durchforsten. Und Google liebt Listen…
  • Bilder, Videos, Podcast: Lasst eurer Kreativität freien Lauf! Bei der visuellen Aufbereitung eures Contents sind euch keine Grenzen gesetzt. Es gilt: Je innovativer, desto besser! 

 
Was ihr beim Einbinden von Bild-Content beachtet solltet: 

  • Bilder sollten nicht zu groß sein
  • URL nutzen, die auf die Quelle verweist
  • Titel vergeben
  • Alt-Tags vergeben

5. Optimierung der Title-Tags und Meta-Beschreibungen

Titel-Tag und Meta-Beschreibung sind die perfekte Gelegenheit zu sagen: „Komm, klick auf mich anstatt auf die Anderen.“ Der Title-Tag sollte unbedingt das primäre Keyword enthalten – am besten gleich an erster Stelle. Mit der Meta-Beschreibung kannst du den Suchenden auf deine Seite ziehen. Sie sollte kurz und knapp enthalten, worum es auf der Website geht. Am besten enthält sie ein Versprechen, das Lust auf mehr macht und den User während seiner Suche abfängt. Wenn du diese beiden Punkte optimieren kannst, sowohl aus der Keyword-Perspektive mit den gewünschten Wörtern und Phrasen, als auch unter der Betrachtung von Relevanz und Layout, kannst du definitiv punkten.

Snippet Vorschau: Title-Tag und Meta-Beschreibung

 
Tipp: Um einen Überblick über die aktuellen Title-Tags und Meta-Descriptions deiner Seiten zu erhalten, empfiehlt sich die Browser-Erweiterung „eology Site Metrics“, die du dir hier herunterladen kannst.

6. Rich Snippets und Featured Snippets

Dieser Tipp ist nicht immer umsetzbar, da letztendlich Google entscheidet, ob eure Ergebnisse mit einem Rich oder Featured Snippet dargestellt werden. In einigen Fällen lohnt es sich jedoch die Gelegenheit zu nutzen und euren Content darauf vorzubereiten. Das Rich Snippet ist ein durch visuelle Highlights aufbereitetes organisches Suchergebnis. Durch den gestalterischen Look werden eure Klickraten angekurbelt. Mithilfe von Mikrodaten könnt ihr die Informationen eures Contents kennzeichnen, die für das Rich Snippet verwendet werden. Ein enormer Anstieg der Thumbnails in den mobilen Suchergebnissen kurbelt diesen Trend zusätzlich an. Seit Mitte 2018 werden vor allem bei lokalen Google-Suchanfragen zu Restaurants, Bars oder anderen Einrichtungen immer häufiger Thumbnails ausgespielt. Die Social Media Plattform Instagram zum Vorbild scheint auch Google die Optimierung seiner Suchergebnisse hin zu einem visuellen Newsfeed anzustreben.

Folgende Content-Typen werden von Google im Rich Snippet unterstützt:

 

  • Artikel
  • Bewertungen
  • Produkte
  • Unternehmen und Organisation
  • Veranstaltungen
  • Musik
  • Rezepte
  • Videos
  • Bücher
  • Kurse
  • Podcasts
  • Jobbeschreibungen
  • Paywall-Inhalte
  • Fact Check
  • Arbeitgeber-Bewertungen

Alle Content-Typen, die im Rich Snippet unterstützt werden und wie ihr sie kennzeichnet, findet ihr auf der Google Developers Webseite.

Im Unterschied zum Rich Snippet erscheint das Featured Snippet über den organischen Suchergebnissen, also auf der Position 0. Es handelt es sich um eine Antwort-Box, die direkt auf die Frage des Suchenden reagiert. Das Featured Snippet zeigt einen Auschnitt der Website, gegebenfalls auch ein Bild. Hier einmal das Snippet auf die Frage „Was ist ein Snippet?“

Snippet: Was ist ein Snippet 

7. Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit

Unter diesem Checklisten-Punkt gibt es drei wichtige Aspekte, die unbedingt optimiert werden sollten. Aus Sicht der Benutzerfreundlichkeit muss man sich fragen: Wie schnell und auf welchen Geräten läuft meine Webseite? Der Pagespeed ist ein wichtiger Google-Ranking Faktor. Denn niemand mag Webseiten, die ewig rödeln. Auch zunehmend wichtiger wird der Gedanke des „mobile first“. Webseiten, die kein Responsive Design vorweisen und somit auf mobilen Geräten nicht einwandfrei funktionieren, werden zukünftig schlechter ranken. Schon seit 2015 werden mehr Suchanfragen über mobile Geräte als über Desktop-Computer durchgeführt. Auch das Thema Sicherheit erhält in Zeiten des Datenschutzes immer mehr Relevanz. Seit Februar 2018 „bestraft“ Google Seiten, die ohne verschlüsseltes SSL-Sicherheitszertifikat laufen. Sollte eure Webseite noch nicht auf HTTPS umgestellt sein, wird es höchste Zeit. Auch im Browser werden diese Webseiten als „unsicher“ klassifiziert. Wie und woher ihr das Sicherheitszertifikat bekommt, könnt ihr bei eurem Hosting-Service nachfragen.

8. Linkbuilding 

Es ist sinnvoll, eine Liste von bestimmten Personen und Publishern zu erstellen, die dir dabei helfen können, deine Reichweite zu vergrößern. Solide Links und Erwähnungen zu erhalten, sind ausschlaggebende Faktoren für das Webseiten-Ranking. Durch Mundpropaganda in den Sozialen Medien erwähnt zu werden, kann von den Google-Crawlern und von Menschen gesehen werden, die von hoher Relevanz für deinen Content sind. Warum Linkbuilding so wichtig ist und wie du es optimal umsetzen kannst, haben wir euch ja bereits in einem anderen Beitrag ausführlich zusammengefasst – Durch Linkbuilding zu besseren Suchmaschinen-Rankings.

Die SEO-Checkliste

Und hier noch einmal die Checkliste, damit du die Punkte ganz einfach durchgehen und abhaken kannst. Sicherlich ist es wie bei allen Methoden sinnvoll zu schauen, was für dich funktioniert und welche Methoden du tatsächlich anwenden kannst. Die Checklisten-Punkte werden dir dabei helfen, deine SEO Strategie zu optimieren und erfolgreich in den Google-Suchanfragen zu ranken:
 
contentbird SEO Checkliste

Vor allem für die Keyword-Recherche ist es notwendig, Tools heranzuziehen. Mit der contentbird Software seid ihr in puncto Keywordhunting ganz vorn mit dabei. Die integrierte Recherche-Funktion ermöglicht euch neben der einfachen Keyword-Analyse, W-Fragen zu eurem Thema herauszufiltern. Ein weiteres tolles Feature sind der Sitehunter und Theme Alert. Hier könnt ihr euch Webseiten und bestimmte Themen hinterlegen, die ihr bezüglich ihres Contents und dessen Relevanz beobachten möchtet. Sollten euch mal die Ideen ausgehen, könnt ihr mit diesen Funktionen Recherche und Ideenfindung vereinen. Probiert die Möglichkeiten doch einfach mit unserem Free Trial aus und überzeugt euch von der Effizienz!
contentbird Free Trial
Habt ihr noch weitere Tipps und Tricks zur Suchmaschinenoptimierung? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! 🙂

Virginie Taborowski

Virginie Taborowski macht "irgendwas mit Medien" im Master an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie fühlt sich in der Online-Welt zuhause und konnte ihre digitale Erfahrung in einem Online-Shop sammeln.

Bildnachweis: SEO Checkliste Flat Lay Titelbild
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