Mehr Traffic generieren in 30 Tagen?! Theorie und Praxis – Teil 2: Wie präsentiere ich mich am besten in den sozialen Netzwerken?

Mehr Traffic generieren in 30 Tagen! Unser Reality-Check von Andreas Graaps 30-Tage-Plan für mehr Webseiten-Traffic geht nun bereits in die zweite Runde. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, jeden einzelnen Schritt in die Tat umzusetzen. In unserem ersten Post haben wir fleißig Keywords recherchiert, einen Redaktionsplan für den Blog erstellt und den Grundstein für eine spannende Infografik gelegt. Im heutigen Teil unserer Blog-Serie geht es nun um das Thema Social Media und die damit verbundenen Fragen – Muss ich überall dabei sein? Was soll ich posten? Und wer liest meinen Content überhaupt? 30-Tage-Plan_Graap-Serie Und hier die Links zu den weiteren Artikeln in der Serie: Mehr Traffic generieren in 30 Tagen?! – 3: Networking und Ausbau der Expertenrolle Mehr Traffic generieren in 30 Tagen?! – 4: Incentives und Designaspekte Mehr Traffic generieren in 30 Tagen?! – 5: SEO und Traffic Funnels Die komplette Blogserie mit den wichtigsten Erkenntnissen, Tipps und Tricks findet Ihr hier:Mehr Traffic generieren mit dem kostenlosen Traffic Boost durch SEO Whitepaper

Soziale Netzwerke erobern – Let’s get social!

Social Media Profile aufsetzen

 
Take-Aways zu Social Media Profilen:
  • Facebook, Google+, Twitter und YouTube sind Must Haves
  • Die Corporate Identity in Social Media sollte einheitlich und konsequent sein
  • Es sollte immer mindestens ein Link zum Impressum vorhanden sein
  • Nischennetzwerke können das Ranking des Markennamen positiv beeinflussen
Must-Have Accountscontentbird_facebook Auch mit Social Media lässt sich mehr Traffic generieren. Zwar ist umstritten, ob Social Signals nun direkten Einfluss auf die Suchergebnisse nehmen – fest steht jedoch, dass sie eine höhere Reichweite und bessere Sichtbarkeit der Inhalte gewährleisten. Dem andauernden Trend der Internationalisierung folgend habe ich darum gerade vor ein paar Wochen das englischsprachige Facebook-Profil von contentbird aufgesetzt und mich im Rahmen dieser Kanalerweiterung mit dem Design der Seite eingehender beschäftigt. Wie oben zu sehen, bin ich unserer Corporate Identity mit den Farben blau und orange treu geblieben. Außerdem habe ich bereits bekannte Grafiken als Anzeigebilder verwendet, um den Wiedererkennungswert zu steigern.
All diese Maßnahmen zielen darauf ab, unsere Marke weiter auszubauen und sogenanntes „Branding“ zu betreiben. So können wir sicherstellen, dass bestimmte visuelle Signale direkt mit unserer Marke assoziert werden. Um uns rechtlich abzusichern, nutzen wir zusätzlich die bei Facebook neu eingeführte Impressumsfunktion. Auch bei Twitter, Google+ und YouTube, die unser Portfolio der Must-Have Social Media Accounts komplettieren, findet sich jeweils ein Link zum Impressum. Was das Design betrifft wird der rote Faden hier ebenfalls beibehalten, wie im unteren Bild zu sehen ist.
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NischennetzwerkeBei den Nischennetzwerken beginnen wir gerade, zusätzlich SlideShare, Pinterest und StumbleUpon intensiver zur Verbreitung unseres Contents zu nutzen. Warum diese Auswahl? SlideShare ist vor allem ein Education-Netzwerk und ermöglicht es uns, Erkenntnisse, Erfahrungen und Learnings ansprechend aufzubereiten und mit der Community zu teilen. Pinterest ist stark visuell orientiert und erlaubt es, völlig neue Zielgruppen zu erschließen, indem hochwertiges Bildmaterial bereitgestellt wird. StumbleUpon wiederum erhöht die Sichtbarkeit von Inhalten in seiner Funktion als Social Bookmarking Dienst. Nischennetzwerke Allerdings stehen unsere Bemühungen hier noch relativ am Anfang. Wir lernen selber jeden Tag hinzu und freuen uns in diesem Zusammenhang auch besonders auf unseren baldigen Team-Zuwachs, der uns dann tatkräftig beim Ausbau unserer Nischennetzwerke unterstützen kann!
Die Möglichkeiten der Social Media-Erschließung sind nämlich geradezu unendlich, wie das „Conversation Prism“ zeigt. JESS3_BrianSolis_ConversationPrism4 Wichtig ist darum, dass wir bei der Auswahl unserer Social Media Kanäle immer das ‚Puppy-Problem‘ im Auge behalten. Denn häufig herrscht in Unternehmen – wie auch bei uns – Ressourcenknappheit und es ist schwierig, alle sozialen Medien auch regelmäßig mit hochwertigem und relevantem Content zu bedienen. Deswegen ist es notwendig, die eigenen Möglichkeiten realistisch einzuschätzen, um Social Media auch dementsprechend aktiv zu nutzen. Denn was nützt dem User eine lieblos zurückgelassene oder im schlimmsten Fall sogar schon von Dritten misshandelte Account-Leiche?  

Exklusivcontent für Social Networks produzieren

 
Take-Aways zu Exklusivcontent:
  • Individuelle Ansprache für jedes Netzwerk
  • Die durch den exklusiven Content erhöhte Reichweite kommt nicht der eigenen Seite zugute
  • Ein Content-Konzept, das auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der User eingeht, ist nötig
Soziale Kommunikationskanäle haben nur dann einen Mehrwert, wenn sie regelmäßig gepflegt und mit aufregenden Inhalten versorgt werden. Aufregend ist in diesem Falle gleichbedeutend mit exklusiv und die Erklärung hierfür eine simple rhetorische Frage: Warum sollte jemand sich bei Facebook darüber informieren, was auf der Webseite los ist, wenn er doch dazu auch den direkten Weg zur Firmen-Domain wählen könnte? Eben. Und deswegen muss Content für die sozialen Netzwerke zugeschnitten werden. Natürlich kann man versuchen, einen Anzug von der Stange mehreren Männern verschiedener Statur anzuziehen. Doch vielen wird es in diesem Aufzug wohl eher schwer fallen, eine Partnerin zu begeistern. Wohingegen ein jeweils maßgeschneidertes Einzelstück zwar mehr Aufwand bedeutet, aber auch deutlich attraktivere Resultate schafft. Doch keine Panik – natürlich muss nicht jeder Anzug ‚from the scratch‘ neu angefertigt werden. Oftmals tun es ein paar kleine Abnäher hier und da, das Öffnen einer Naht oder das Abtrennen der Überlängen. Exklusiver Content kann also sowohl durch Produktion als auch durch Recycling entstehen. Ich möchte euch den Prozess an einem praktischen Beispiel veranschaulichen:   Exclusive Content Circle Ausrichtung der eigenen Fans in den Netzwerken identifizieren Das heißt auf gut Deutsch: Setze dich mit deiner Zielgruppe auseinander! Um unsere Follower auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu bringen, trifft es wohl das Stichwort Internet am besten. Sie alle sind in der Online-Welt tätig und begeistern sich für Beiträge rund ums Thema. Nun ist Internet natürlich nicht sehr spezifisch, also müssen wir einen Schritt weiter gehen und Fokus-Themen definieren, die in unserem Fall Online Markting, SEO und E-Commerce sind. Desweiteren lässt sich unsere Zielgruppe wie folgt charakterisieren: Persona So oder so ähnlich – und natürlich noch viel umfassender – könnte eure Zielgruppe dargestellt werden. Selbstverständlich lassen wir uns auch gerne von euch korrigieren und freuen uns über jede weitere Ergänzung unserer Zielgruppen-Charakterisierung. Denn wer könnte es besser wissen als ihr? Passende Ansprache für unterschiedliche Fan-Gruppen erarbeiten Im nächsten Schritt geht es darum, eine individuelle Ansprache für einzelne Fan-Gruppen auszuarbeiten. Das ist wichtig, denn jeder freut sich darüber, wenn ihm besondere Aufmerksamkeit zu Teil wird. Unsere Fan-Gruppen unterteilen wir grob in:
  • Online Marketer
    • Affiliate/Performance/Inbound Marketer
    • SEO
      • Content Marketer
      • Link Builder
  • Online PR
  • E-Commerce
    • SaaS
Womit können wir diese Splittergruppen also besonders reizen? Die Content Marketer unter euch freuen sich sicher über einen Artikel, der die Kunst des Storytelling genauer beschreibt. Die Linkbuilder hingegen interessiert, wie man seriöse und reichweitenstarke Link-Quellen fürs Content Seeding findet. Und Suchmaschinenoptimierer im Allgemeinen sind immer auf der Jagd nach Informationen zu neuen Algorithmus-Updates, Rankingfaktoren und ungenutzten Optimierungspotentialen. Nach diesem Prinzip bringe ich nun Content und Publikum auf einen gemeinsamen Nenner. Denn wie bereits unser Google Hummingbird Artikel gezeigt hat: This is the good stuff! ThisIsTheGoodStuff Plan mit exklusiven Infos für die jeweiligen Gruppen erstellen Die zielgruppenspezifischen Inhalte überprüfe ich jetzt noch einmal auf ihre Exklusivität. Hierbei stelle ich mir vor allem folgende Fragen: Wo ist der Mehrwert? Hat der Leser einen persönlichen Vorteil davon, dass er Zugang zu diesem Content hat? Wie hilft der Inhalt bei Problemen weiter? Was haben meine Leser anderen voraus, nachdem sie diesen Post gelesen haben? Wer nach diesem Kreuzverhör ratlos ist, sollte seinen Content Plan noch einmal überdenken.  

Social Media Content Plan erstellen

 
Take-Aways zum Content Plan:
  • Social Media lebt von Interaktion und schnellen Reaktionen
  • Zum Themenfeld passende engagierende Posts sind die beste Methode
  • Experimentieren ist der Schlüssel zum Erfolg
  • Nach einem sehr beliebten Post werden auch nachfolgende Beiträge von Facebook gepusht
Unsere Themen für Social Media sind größtenteils kongruent mit den Themen unserer Webseite: Online Marketing, SEO, Linkaufbau, Content Marketing und Inbound Marketing stehen hier auf dem Plan. Natürlich machen wir auch auf Inhalte aufmerksam, die auf anderen Kanälen veröffentlicht wurden. Wir teilen interessante Fremd-Inhalte und gewähren unseren Lesern einen Blick hinter die Kulissen, indem wir interne Geschehnisse dokumentieren, die sonst nirgendwo Erwähnung finden. Auf diesem Wege versuchen wir, eine Beziehung zu unseren Followern aufzubauen und Interaktion anzuregen. Wie könnte also unser Content Plan aussehen? Content Themen für soziale Netzwerke erarbeiten Der Content Plan soll  – wie der Redaktionsplan für den Blog – vor allem Inspiration geben und Kontinuität gewährleisten. Wer einen solchen Plan befüllt, macht sich Gedanken um den Inhalt, den er seiner Zielgruppe zur Verfügung stellen möchte. Und das ist der erste Schritt in Richtung Erfolg. Damit auch ihr diesen ersten Schritt sogleich in Angriff nehmen könnt, stelle ich euch ein Template zur Verfügung, das dazu anregen soll, ein wenig Struktur in den Social Media Alltag zu bringen und dem planlosen Posten ein Ende zu setzen.   Content Plan Template
Social Media Content Plan Template
  Regelmäßig mit Fans interagieren Das Innovative an Social Media ist die vernetzte Kommunikation in Echtzeit und diese sollte man sich dementsprechend auch zum Vorteil machen. Darum versuchen wir, regelmäßig auf Posts zu reagieren, Diskussionen anzustoßen oder andere auf unseren Content aufmerksam zu machen, um Interaktion zu begünstigen. Solche Dialoge erhöhen in der Konsequenz auch die Reichweite der Inhalte und ihre Sichtbarkeit. So lässt sich wiederum mehr Traffic generieren – ganz abgesehen von den interessanten Erkenntnissen und netten Gesprächen, die auf diesem Wege entstehen. Twitter Engagement  

Google+ Unternehmensseite erstellen

 
Take-Aways zu Google+:
  • Ein Google+ Account kann höhere Sichtbarkeit in den Suchergebnissen mit sich ziehen
  • Google+ liefert auch Unternehmensinformationen und sollte darum aktuell sein
  • Hang-Outs On Air verleihen Google+ ein starkes und mehrwertiges Alleinstellungsmerkmal
Hate it or love it – Google+ spaltet die Gemüter und sorgt immer wieder für Aufregung in der Social Media Branche. Das „Geisterstadt“-Image, unklare Zukunftsprognosen und der erst kürzlich in Umlauf gebrachte Nachruf auf das soziale Netzwerk lassen die User ratlos zurück. Ich muss zugeben, auch ich habe mit Google+ bisher nicht richtig warm werden können. Doch Andreas Graap hat ein gutes und unbestreitbares Argument für die Nutzung gefunden: Googles Netzwerk ist unumgänglich! Genau diese Aussage sorgt zurzeit für ordentlichen Diskussionsstoff in der Medien- und SEO-Branche, ist aber nun mal wahr. Googles Beziehungen sind zu weit greifend und das Portfolio zu namhaft, als dass man ein soziales Netzwerk des Global Players außer Acht lassen könnte. Top100Brands Google+ Unternehmensseite erstellen
Google Plus Suchergebnisse Die aktuellsten Beiträge aus unserem Google+ Profil werden in Googles Suchergbnissen sogar, säuberlich differenziert vom Rest der organischen SERPs, im sogenannten „Knowledge Graph“ angezeigt. Mit einem Klick kann man so zum Google+ Profil des Unternehmens gelangen. Besser kann man das Argument, ein Google+ Account könne höhere Sichtbarkeit in den Suchergebnissen mit sich ziehen, kaum belegen.
 

Xing Profil pimpen

 
Take-Aways zu Xing:
  • Gutes Ranking von Xing-Profilen in Google
  • Unbedingt individuelle Gestaltungsmöglichkeiten nutzen (Eigenwerbung)
  • Prominente Einbindung eines Verweises auf die eigene Seite nicht vergessen
Xing Profil optimieren
Xing in den SuchergebnissenAuch unser Xing-Profil rankt tatsächlich ganz oben mit, wie meine anonyme Suchanfrage links zeigt. Besonders im B2B Bereich und auch fürs Recruiting ist das Professional Network wichtig. Hier können Prospects einen ersten Eindruck vom Unternehmen gewinnen, sich über Karrierechancen informieren oder deine Neuigkeiten abonnieren. Deswegen ist ein solcher Auftritt unverzichtbar und sollte regelmäßig aktualisiert werden. Die kostenlosen Gestaltungsmöglichkeiten sind beim Unternehmensprofil zwar eingeschränkt, man kann sich selbst aber dennoch positiv präsentieren, Schwerpunkt-Themen bedienen und vor allem Interesse bei den Menschen wecken!
Xing linkbird Das komplette Whitepaper zur Blogserie gibt es hier zum kostenlosen Download:Mehr Traffic generieren mit dem kostenlosen Traffic Boost durch SEO Whitepaper
Fenja Villeumier

Fenja Villeumier

Fenja Villeumier ist Inbound Marketing Managerin bei der contentbird GmbH in Berlin. Sie begleitet das Content Management in allen Facetten von der Themenfindung, Konzeption, Produktion bis hin zum Seeding. Ihre Lieblingsbeschäftigungen sind Lesen, Reisen und Fotografieren.

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