Laurens‘ Inbound Marketing Lounge #10: Unterschiede zwischen Linkbuilding und Content Marketing!

In unserer neuen, exklusiven contentbird Blog-Kolumne berichtet Laurens Mauquoi, Head of SEO und eCRM bei smava, aus seinem persönlichen Berufsalltag als Inhouse SEO und dem seiner Kollegen, Partner und Freunde. Laurens Mauquoi's Inbound Marketing Lounge

Hier die Links zu den weiteren Artikeln der Serie:

Laurens’ Inbound Marketing Lounge #1: Inhouse Content Marketing – Ab wann lohnt es sich? Laurens’ Inbound Marketing Lounge #2: So funktioniert ein erfolgreiches Content Marketing Team Laurens’ Inbound Marketing Lounge #3: Wie Du für jede Branche die richtigen Content Formate findest Laurens’ Inbound Marketing Lounge #4: Wie sich Linkbuilding und Inbound Marketing perfekt ergänzen Laurens’ Inbound Marketing Lounge #5: 3 erfolgreiche Beispiele für Content Marketing Kampagnen Laurens’ Inbound Marketing Lounge #6: So lassen sich SEO, Content & Online PR perfekt kombinieren Laurens’ Inbound Marketing Lounge #7: KPIs im Content Marketing – Worauf kommt es für SEO an? Laurens’ Inbound Marketing Lounge #8: KPIs im Content Marketing: Alles, nur keine Links! Laurens‘ Inbound Marketing Lounge #9: Content-Marketing-Formate – Was passt zu welchem Thema? _________________ Linkbuilding ist nicht gleich Content Marketing. Gute Infografiken und spannende Videos sorgen nämlich für weitaus mehr Aufmerksamkeit als ein paar Forenlinks. Der Unterschied zwischen den beiden Marketing-Disziplinen liegt aber nicht ausschließlich im Inhalt, sondern auch im Prozess und dessen Wirkung.  

Alles eine Frage der Definition

Linkbuilding ist in SEO-Kreisen mittlerweile verpönt – obwohl es fast alle machen. Solange Google die Linkanzahl als wichtiger Rankingfaktor bewertet, wird sich daran vermutlich wenig ändern. Mit klassischem Linkaufbau meine ich das Setzen von Links auf anderen Seiten. Darunter fallen einerseits nicht ganz vertrauenswürdige Webseiten (Beispiel: Branchenbücher und Seiten für Pressemitteilungen), andererseits aber auch Kommentar- und sogar Forenlinks. Das beliebte Guestblogging fällt streng genommen ebenfalls unter Linkbuilding. Wenn ich als Weinblogger auf einem Foodblog erkläre, welcher Wein zu welchem Käse passt – am Ende habe ich einen Link für meine Seite aufgebaut. Gastbeitrag zum Thema Wein
Expertenpositionierung durch Gastbeiträge.
Rand Fishkin prophezeite Anfang 2014 den Tod vom Guestblogging. In gewissen Maßen ist an dieser Taktik aber nichts auszusetzen, da man sich, wie im Falle meines Weinblogs, als Experte zu einem Thema positioniert. Bei Content Marketing handelt es sich um die Erstellung interessanter Inhalte, um damit die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Das kann ein reißerischer Blogartikel oder ein E-Book sein. Wichtig ist hier: Guter Content im passenden Format generiert auch Backlinks – meistens sogar bessere.  

Ein anderer Arbeitsablauf

Die Unterscheidung zwischen Content Marketing und Linkbuilding spiegelt sich auch im Prozess wieder. Beim Linkaufbau hängt der Erfolg stark von der Überzeugungskraft des SEO Managers ab. Kann dieser gut verhandeln, erzielt er schnell zahlreiche Verlinkungen. Im Mittelpunkt des Prozesses steht der Austausch mit dem Publisher oder dem Linkbroker. Content Marketing fängt mit Content an. Konkret: Man stellt sich zuerst die Frage, welche Zielgruppe man erreichen möchte. Danach macht man sich an die Ideenfindung und versucht einen Inhalt zu finden, der für die Zielgruppe relevant sein könnte. Somit steht im Prozess hier nicht der Outreach an erster Stelle, sondern der Content. SEOContentSeeding_final
Am Anfang der Kampagne steht der Content.
 

Vorteile Content Marketing

Linkbuilding bringt einige Nachteile und Risiken mit sich. Gastartikel schreiben hat seine Grenzen! Auch wenn die Beiträge gut sind und tatsächlich einen hohen Informationsanteil haben – die Anzahl der Linkerati ist beschränkt. Denn wie viele gute Seiten schreiben über ein Thema wie Private Krankenkassen? Gleichzeitig bleibt das Risiko einer Abstrafung durch Google hoch. Gary Ilyes kündigte bereits Anfang Oktober ein neues Update vor Jahresende an. Wenn es je einen Moment für Content Marketing gab, dann jetzt! Content Marketing bietet zahlreiche Vorteile. Für viele stehen die Links nach wie vor im Fokus. Content Marketing bringt aber zusätzlich zahlreiche positive Nebeneffekte mit sich. Die Zalando Fashion Blogger Awards sind dafür ein gutes Beispiel. Neben den Verlinkungen aus der Blogosphäre, berichteten zahlreiche große Medien über das Event. Durch die große Reichweite konnte sich Zalando als Online-Referenz für Mode weiter aufbauen. Dieser Markenaufbau bei der Zielgruppe Frauen hat sicherlich auch für eine kleine Umsatzsteigerung gesorgt. Die Unterschiede zwischen Linkbuilding und Content Marketing betreffen somit die Fokussierung, die KPIs und den Arbeitsablauf. Daran anschließend werde ich im nächsten Beitrag auf den Content Marketing-Prozess eingehen und näher erklären, wie man eine Kampagne erfolgreich aufsetzt.  

Hier ein gutes Beispiel für eine Content Marketing Kampagne:

Qualitatives Linkbuilding über zielgruppengerechte Content Strategien!

Laurens Mauquoi

Laurens Mauquoi

Laurens Mauquoi ist Head of SEO und eCRM bei smava. In seiner Freizeit bloggt Laurens leidenschaftlich über Wein und Reisen.

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