Frag den Vogel: Welche Content Arten gibt es?

Dieser Beitrag soll aufzeigen, wie vielfältig Content ist und welche Formen er annehmen kann. Content-Arten sind verschiedene Typen von Inhalten mit bestimmten Eigenschaften, nach denen sie klassifiziert werden können.

Fact Check: Welche Content-Arten gibt es?

Wusstest Du, dass eine gute Webseite bis zu 5 Sorten von Content zu bieten hat?

Hier folgt eine erste Unterteilung, nach der Content klassifiziert werden kann:

Content-Typen für garantiertes Wachstum 

Die Funktionstüchtigkeit deiner Seite hängt wesentlich vom relevanten Inhalt ab, den du einsetzt, weshalb du gewisse Content-Arten stringent einbauen solltest.  

Zentrale Content-Arten

Die wichtigste Art von Content ist der Navigationscontent. Von zentraler Bedeutung ist es, hier Verlinkungen, Kategorien, Reiter, Kapitel, Sitemaps, Teaser, Navigationsbemerkungen und das Inhaltsverzeichnis einheitlich zu gestalten.

Der Service-Content gibt Auskunft über dein Unternehmen, dein Produkt oder deine Dienstleistung. Hierzu zählen auch Hilfe-Seiten, Formulare und FAQs.

Ebenso sollte auch ein redaktioneller Content eingebaut werden, zu dem Ratgeber, Interviews, Themenartikel, Berichte und Reportagen zählen.

Image-Content, also die Profilbeschreibung deines Unternehmens mit Unternehmensvideos, Firmenprofil, Informationen zur Firmenkultur, Unternehmensgeschichte, Erfolgsmeldungen, Vorstellung der Mitarbeiter, Interviews mit Vorständen, Bildmaterial sowie Berichte über das soziale Engagement deiner Firma oder einzelner beschäftigter Personen ist enorm wichtig und sollte immer einwandfrei dargestellt werden.

Kundenorientierter Content

Als Engaging Content, wie beispielsweise Rätsel, Umfragen, Spiele und Gewinnspiele, bezeichnet man hingegen Content, der potentielle Kunden zum Mitmachen animiert.

Social-Media-Content bezieht sich auf Blogtexte, Social Media Profil-Informationen, Facebook-Posts, Bilder und Videos.

Du solltest ebenso Marketing- und Kommunikationscontent in deine Seite einbauen; hierzu zählen Google Adwords Anzeigentexte, Bannertexte, Online-PR-Meldungen, werbliche Newsletter, Teaser, Newsletter, Betreffzeilen sowie Aktions-Landingpages.

Verkaufs-Content soll durch informative Produkttexte, Materialhinweise oder Herstellerinformationen ansprechende Verkaufstipps geben. Deine Leser sind es, die den User generated Content verfassen, beispielsweise durch Kommentare, Rezensionen oder Social-Media-Posts.

SEO-orientierter Content und das Kleingedruckte

Da deine Priorität die sein sollte, dich von der Suchmaschine finden zu lassen, bleibt der SEO-Content das zentrale Element der Online-Redaktion. Zum SEOContent zählen Metatexte, Unique Content, Keywords und alle weiteren relevanten SEO-Inhalte.

Besondere Aufmerksamkeit und eine gewissenhafte Führung sollten dem juristischen Content gewidmet werden, das das Impressum, die AGBs, die Datenschutzerklärungen und die Quellenangaben umfasst.

Zur Kategorie systemischer, bzw. funktionaler Content werden Mouse-over-Informations, Tooltips, Prozessbeschreibungen, Fehlermeldungen, Fehlerseiten, 404 Seiten und automatisierte Emails gezählt.

Welcher strategischer Inhalt bringt dich zum Erfolg?

Alle oben genannten Content Arten gehören auf ihre Weise zu einer vollständigen Webseite. Deine Leser werden unbewusst merken, ob etwas fehlt und ob der Content in sich schlüssig und ordentlich ausgeführt ist. Inhaltlich stimmiger Content lässt die Besucherzahlen steigen. Folgende Schritte sind sinnvoll:

  • Kommunikationsziel festsetzen
  • Bestimmung der Zielgruppen
  • Determination der einzusetzenden Kanäle
  • Entscheidung, welcher Content dafür geeignet ist
  • Entscheidung wer, wann, welchen Content wo und wie veröffentlicht

Dann erst erfolgt das Content-Fine-Tuning

Netflix-Case-Study: erfolgreich mit Sponsored Content 

Sponsored-Content stimmt Werbung und redaktionelles Umfeld exakt ab und führt so zu extrem hohen Conversion-Raten. Nehmen wir die Case-Study von Netflix, das Sponsored Content für seine Serien erfolgreich eingesetzt hat. Es ist ein sehr gutes Beispiel, das sehr genau aufzeigt, wie gut gemachter Sponsored Content eine überdurchschnittlich hohe Reichweite erzielen kann. Netflix geht auf schwierige Themen ein, fasst viele Informationen in spannenden Artikeln mit aufwendigen Infografiken zusammen und weckt so nicht nur das Interesse für die jeweilige Serie, sondern informiert auch detailliert über gesellschaftlich relevante Themen, für die der Leser sensibilisiert wird.

Präzises Timing und relevanter Content: eine unschlagbare Kombination

Vor den jeweiligen Serienstarts erschienen auf den Webseiten namhafter Zeitungen, wie etwa dem Wall Street Journal, Berichte, die inhaltlich mit den Serien zusammenpassen. Die Serien „Narcos“, „House of Cards“ oder „Orange is the new black“ sind dafür Paradebeispiele gewesen. Auch interaktive Karten und Video-Interviews mit bedeutenden Persönlichkeiten wurden in die modular aufgeteilten und damit leicht zu lesenden Artikel mit eingepflegt. Die informativen, pompös aufgemachten Artikel erweckten besonders durch das hohe Maβ an Interaktivität groβes Interesse am Thema. Genau das will Sponsored Content ja erreichen.

Sponsored Content, wie diese Infografik von immonet.de, kann die Engagement Rate erheblich steigern.

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Warum Content Marketing? 5 Vorteile für Unternehmen

Content Marketing ist deine Chance. Er erhöht exponentiell deine Reichweite, denn der Multiplikatoren-Effekt greift im Internet sofort und steigert dadurch auch die Authority deiner Seite, sofern dein Content den erwarteten nützlichen Mehrwert liefert, relevant ist, auf Emotionen setzt und am besten mit hochrangingen Seiten verlinkt ist. Du musst nicht mehr nach Kunden suchen, du wirst vielmehr gefunden. Organischer Traffic wird auf Google automatisch generiert. Content Marketing steigert auβerdem die Bekanntheit deines Brands, hebt die Markentreue und schafft Kundenbindung. Durch Content Marketing lernt der Kunde nämlich bereits vor dem Kauf die Marke kennen.

Gezielte Interaktion für mehr Customer Engagement

Er verbindet sie mit hilfreichen Antworten zu einer konkreten Problemstellung, wobei die Marke an sich vorerst nicht im Vordergrund steht. Das schafft Vertrauen bei den Nutzern. Gezielte Interaktion mit dem Leser verschafft Customer Engagement. Du erfährst auch viel über deine Zielgruppe, deren Bedürfnisse du immer präziser identifizieren wirst, je mehr Content du veröffentlichst. Qualitativ hochwertiger Content mit beständiger Relevanz ist nachhaltig und versiegt nicht, sondern bleibt auf natürliche Weise lange im Netz bestehen. Gutes Content Marketing ist also auf lange Sicht die bessere Alternative, da es nachhaltige Resultate ohne laufende Kosten erzielt.

Welchen Content wie und wann einsetzen? H2

Content Marketing bedeutet letztendlich mit Hilfe von wertvollem Content ein eigenes Publikum aufzubauen, mit ihm in Kontakt zu treten, diese Kontakte zu pflegen und für den Absatz zu nutzen. Die Einführung einer Content-Marketing-Strategie ist ein fortlaufender Prozess, deshalb wollen Content-Formate sinnvoll geplant und richtig eingesetzt werden.

Welcher Content stärkt die Kundenbindung?

Das geschieht besonders gut über personalisierten Content, wozu auch die individuelle Ansprache und ein kundenspezifisches Angebot von Produkten und Services über alle Kanäle gehören. Auch Bestandskunden sollen ihre User Experience etwa durch persönliche Kommunikation verbessern können.

Durch welchen Content kann ich die Brand Awareness meiner Marke steigern?

Zur Steigerung der Brand Awareness deiner Marke macht sich das Enagement auf möglichst vielen sozialen Kanälen garantiert bezahlt. Das hilft dir einerseits dabei eine Community aufzubauen, es optimiert aber andererseits auch deine Suchmaschinen-Resultate. Dazu eignen sich Content-Typen wie: Weiterempfehlungs-Programme, Gastbeiträge auf anderen Seiten, Freemium-Produkte oder Social-Media-Wettbewerbe und das in Form von Videos, Texten, Podcasts, Fotos oder Giveaways. Auch Influencer Marketing ist garantiert effektiv. Aber bitte überspringe dann nicht einfach das fundamentale Content Seeding.  

Welcher Content kann viral werden?

Welche Inhalte das Potenzial haben viral zu werden ist eine stark umstrittene Thematik. Ein guter Tipp ist immer den Content emotional aufzuladen, ihn gleichzeitig unterhaltsam und nützlich zu gestalten. Er sollte einen aufmerksamkeitsstarken Titel haben, ein Schlüsselthema bearbeiten, Fragen beantworten und den Leser oder Zuschauer erstaunen, bzw. überraschen. Bilder und Bewegtbilder werden im Netz schneller viral als nackte Texte. Das richtige Seeding in allen relevanten Kanälen und bei opportunen Influencern kann dazu beitragen, die Contentviralität auszulösen.    

Fazit 

Nachdem du nun gelernt hast, nach welchen Kriterien Content klassifiziert werden kann, wird es dir hoffentlich leichter fallen, die richtigen Typologien zielsicher auszuwählen und zum nachhaltigen Wachstum deiner Webseite die passende Content-Strategie zu entwickeln. contentbird hilft dir dabei und liefert dir nicht nur reichweitenstarke Content-Ideen, sondern bietet dir darüber hinaus eine Plattform zur Priorisierung, Erstellung, Verbreitung und Analyse. Und hier kannst du es kostenlos testen. 

Jenny Perelli

Jenny Perelli, geboren in München mit italienischen Wurzeln. Studium der Politikwissenschaft mit Schwerpunkt internationale Politik in Perugia und Rom. Praktikum in der Pressestelle der OSZE in Wien. Buchautorin, Online-Redakteurin und freie Journalistin bei verschiedenen deutschsprachigen und italienischen Medien.

Bildnachweis: Titelbild by contentbird

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