Welches Contentformat passt zu welchem Social Network?

Eine gute Social Media Strategie kann absolut erfolgsentscheidend sein. Dafür ist es zunächst wichtig zu erkennen, dass nicht jeder Beitrag auf allen Sozialen Netzwerken funktioniert. Ein und dasselbe Contentformat mag in Twitter viral gehen, doch auf Facebook kaum Aufmerksamkeit erregen, da das Nutzerverhalten stark zwischen den Plattformen variiert. Es ist also vorteilhaft, mit einer cleveren Content Recycling Strategie das Beste aus einem bestehenden Beitrag herauszuholen, indem ihr individuelle Formate für die jeweiligen Kanäle zu benutzt. Hier erfahrt ihr, welche Formate für die jeweiligen Social Networks geeignet sind.

Facebook

Wer an Social Media denkt, der kommt an Facebook nicht vorbei. Auf dem weltweit dritten Platz der meistbesuchten Websites und mit 2 Milliarden Nutzern, ist Facebook das weitaus größte Soziale Netzwerk. Ihr könnt euch daher sicher sein, dort auch auf eure individuelle Zielgruppe zu stoßen. Seit einigen Jahren wächst die Bedeutung der Plattform als Nachrichtenkanal enorm an. Das gibt einen Hinweis darauf, wie informationsbasiert Facebook ist und wie gut hier Linkbeiträge funktionieren. Beschreibt also euren Beitrag mit einem guten Cliffhanger und verlinkt ihn auf eure Seite. Sehr beliebt sind auch ansprechende Bilder von Produkten, Collagen zu eurem Thema aber durchaus auch Gewinnspiele. 

Twitter

Twitter ist der beliebteste Mikroblogging-Dienst weltweit. Die beschränkte Zeichenzahl auf 140 Charaktere lässt keine lange Beschreibung eures Inhaltes zu, darum sollten eure Beiträge kurz und prägnant sein. Das erreicht ihr beispielsweise durch Zitate von berühmten Persönlichkeiten zu eurem Thema aber auch durch die Festbestellung simpler Fakten aus eurem Artikel. Für eure jüngere Zielgruppe könnt ihr Memes erstellen. Die Digital Natives erkennen allerdings sehr schnell ein gutes oder schlechtes Meme, daher müsst ihr hier einen wirklich kreativen und humorvollen Aspekt eurer Thematik finden. Mit Twitter lassen sich zudem ganz leicht simple Umfragen einrichten, mit der sich die Meinung eurer Leser abfragen lässt. Habt ihr also einen Beitrag, könnt ihr mit einer kurzen relevanten Frage einen eleganten Bogen zu eurem neuesten Content ziehen. 

Instagram

Instagram lebt hauptsächlich von ansprechenden und inszenierten Bildern. Fotos zu erstellen, die den gesamten Blogartikel abbilden, wären daher ein bisschen zuviel des Guten. Produktbilder jedoch, oder Aufnahmen die mit eurem Thema zusammenhängen, funktionieren hier perfekt! Ihr könnt auch ein paar Fakten des Artikels als Slide Präsentation zusammenstellen und diese dann in einem einzigen Beitrag posten. So erreicht ihr die Leser, die tatsächlich Interesse an eurem Thema haben, ohne in der breiten Masse negativ aufzufallen oder euren Account mit zu vielen ähnlichen Beiträgen zu versehen. Durch zusätzliche Kooperationen mit Influencern eurer Szene, steigert ihr die Reichweite eures Beitrags enorm. Instagram Stories ermöglicht es euch kurze Videos oder kreative Boomarangs hinzufügen, die das Thema des Beitrages auffangen. Eine Verlinkung im Post lässt die Plattform derzeit nicht zu, dafür aber in eurer Biografie. Es ist also wichtig, dort immer euren aktuellsten Beitag zu verlinken. 

Youtube

Content für Youtube zu erstellen ist natürlich weitaus aufwendiger als für alle anderen, weitestgehend textbasierten Social Networks. Hier bleibt euch, bis auf die Kommentarfunktion, nur eine Art Beiträge zu produzieren: Videos! Allerdings könnt ihr euch in diesen so kurz oder lang halten wie ihr möchtet. Wie wäre es zum Beispiel mit einem zweiminütigem Interview, mit einem Experten eures Themas? Das könnt ihr dann im Handumdrehen zu einem Podcast verarbeiten und habt somit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. 

LinkedIn & Xing

LinkedIn ist mit 467 Millionen Nutzern das größte internationale berufliche Netzwerk. Genau wie dessen deutlich kleineres, deutsches Pendant Xing, verhält sich der Newsfeed ähnlich wie auf Facebook. Linkbeiträge sind also auch hier absolut geeignet, allerdings ist eure Leserschaft eine ganz andere. Verbindungen auf beiden Plattformen setzten sich aus Menschen zusammen, die ganz klar businessorientiert sind. Idealerweise haben sie schon Interesse an eurem Produkt oder in irgendeinem Sinn etwas mit eurem Unternehmen zu tun. Daher sollte auch die Art eures Beitrages exakt das widerspiegeln. Mehr als auf jeder anderen Plattform könnt ihr hier mit Fakten und wichtigen Infos zu euren Beiträgen auffahren. Darum eignen sich insbesondere Infografiken, die beispielsweise Statistiken eueres Contents aufgreifen.

Wählt eure Plattform anhand eurer Zielgruppe

Hier habe ich euch nur Formate für die Big Player der Social Networks genannt, weil diese schlicht am häufigsten genutzt werden. Solltet ihr mit eurem Produkt oder Thema eine Nische abdecken, recherchiert ob es Netzwerke gibt, die für euch interessant sind. Zwar mag es dort weniger Nutzer geben, doch ihr habt hier schon genau eure Zielgruppe und die Anpassung eures Contentformates an die Plattform wird euch um einiges leichter fallen. Wenn euch jetzt nur noch ein wenig Inspiration für einen neuen interessanten Blogposts fehlt, ladet euch einfach unser kostenloses Blog Post Type Template herunter und startet gleich durch.

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Cassandra Nwosu

Cassandra unterstützt contentbird's Marketing Team als Redakteurin. Sie hat einen Faible für Social Media, Content Marketing und frische Texte, die Lust auf mehr machen.

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