Content Qualität – Macht dein Content Team einen guten Job?

Stellst du manchmal die Arbeit deines Content-Teams in Frage? Die Statistiken, die sie vorzuweisen haben, sind zwar gut, trotzdem bleibt ein schaler Beigeschmack und die Befürchtung, dass du dein Geld zum Fenster hinauswirfst?

Du musst immer wissen, wie dein Content performt!

Wir zeigen dir, wie du die Arbeit deines Content-Teams aus- und bewertest und die Qualität seiner Arbeit feststellst.

Warum ist Content so wichtig für den Erfolg deines Unternehmens?

Es reicht, dir die gängigen Strategien im Online-Marketing anzusehen, um zu verstehen, dass Content die Basis für praktisch jede einzelne davon ist. Es ist nahezu unmöglich, heutzutage ohne Content nennenswerte Marketing-Resultate zu erzielen. Ein paar kurze Beispiele:

  • Nur mit richtig optimierten Seiten kann man gut ranken. Und Content Qualität hilft dabei, an Backlinks zu gelangen.

  • Blogartikel und andere Content-Arten stellen potentiellen Käufern Informationen zur Verfügung, die sie suchen. Dadurch lernen sie etwas (Stichwort: Mehrwert) und fühlen sich deiner Marke oder deinem Produkt mehr verbunden.

  • Landing Pages, Social-Media-Content, Videos und zahlreiche andere Content-Arten unterstützen deine verschiedenen Kampagnen, von der Online-Werbung über Leadgenerierung bis hin zur PR und darüber hinaus.

Der Einfluss hoher Content Qualität geht über bloßes Marketing hinaus

Umsatzgenerierung geht ohne Content nicht mehr. Die Mehrheit heutiger Interessenten schaut sich zunächst einmal den Content eines Unternehmens an, bevor sie sich auf einen verbindlichen Kauf einlassen. Fast die Hälfte checkt mindestens drei bis fünf Inhalte, bevor sie das Sales-Team kontaktieren. Laut Untersuchungen des amerikanischen Marktforschungsinstitutes Forrester Research lesen Kunden im Durchschnitt 11,4 Artikel lesen, bevor sie etwas kaufen.

Mit Content steuerst du das Erfolgserlebnis deiner Kunden. Lehrreicher Content unterstützt deine Kunden beim Umgang mit deinem Produkt oder Service, damit sie ihre Ziele erreichen.

Warum du deine Content-Strategie genau im Auge behalten musst

Eine schlechte Content-Strategie und dürftige Content Qualität wird keine nennenswerten Ergebnisse zutage fördern. Ursache dafür sind meist unter Content-Teams ziemlich verbreitete Fehler oder Mankos. Die gängigsten darunter solltest du unbedingt kennen.

Quantität statt Qualität

Vielleicht produziert dein Team jede Woche eine Wahnsinnsmenge an neuem Content und vermittelt so den Eindruck einer strammen Content-Strategie, die eigentlich beträchtliche Unternehmensresultate vorweisen sollte. Tatsächlich führt dieser Ansatz aber oft dazu, dass irrelevante Beiträge veröffentlicht werden, die deine Zielgruppe weder erreichen noch zur Interaktion anregen.

Content Qualität sollte der Nummer-eins-Fokus sein. Mit hochwertigem Content hebst du dich von der Masse ab und bietest deinem Publikum, was es braucht.

Schlechte Zielgruppenbestimmung

Damit dein Content die Ergebnisse liefert, die du brauchst, muss er dein Zielpublikum ansprechen, sein Interesse wecken, ihm eine Lösung anbieten oder es in einem bestimmten Themenbereich weiterbilden. In der Praxis bedeutet das für dich und deine Content Qualität zwei Dinge:

  1. Veröffentliche Content-Arten, die deine Zielgruppe bevorzugt / braucht / möchte.

  2. Ziele in deinen Inhalten auf ihre Lebenswelten, ihre Schmerzpunkte und Probleme ab.

Um den erwähnten Anforderungen gerecht zu werden, muss ein Content-Team zunächst jedes Publikum, das du zu erreichen hoffst, identifizieren, recherchieren und verstehen.

Die Arbeit zu vieler Content-Writer und Redakteure basiert aber leider auf Annahmen. Sie führen nur eine Anfangsrecherche durch und verlassen sich dann darauf, was sie glauben, vermuten oder annehmen, es sei für das Publikum entscheidend. Sie versagen darin, die vielen verschiedenen Persönlichkeiten zu verstehen, die allein in einer Zielgruppe vorkommen. Jede Persona hat verschiedene Bedürfnisse und möchte, dass diese gezielt angesprochen werden.

Wenn ein Teilpublikum nicht bedacht wird, ist das Ergebnis meist verlorenes Geld. Das versickert irgendwo zwischen dem Schreiben, der Aufbereitung und Veröffentlichung, dem Bilderkauf, den Marketingmaßnahmen und anderen Ausgaben für Content, der dann nicht einmal wirklich eine Chance hat, das Publikum einzubeziehen.

Mangel an branchenspezifischem Wissen

Dieser Punkt ist besonders wichtig, wenn du mit einem externen Content-Team arbeitest. Content-Agenturen haben oft:

  • unzureichende Kenntnisse über deine Branche.

  • zu wenige Branchenexperten im Team, die nennenswerte Resultate erzielen könnten.

Natürlich stimmt es, dass namhafte Agenturen tiefschürfende Recherche betreiben, um solche Kenntnis zu erlangen. Aber eben nicht alle. Und manche wissen nicht einmal, wo sie überhaupt anfangen sollten. Wähle deine Agentur für Content Qualität also mit Bedacht!

Wie du herausfindest, ob einer der drei Fehler in deiner Strategie vorkommt, erfährst du im nun folgenden Absatz: 

Checkliste: In 6 Schritten zur Bewertung deiner Content Qualität

So wertest du die Arbeit deines Content-Teams, das an deiner Marketing-Strategie arbeitet, aus:

Frage Nr. 1: Basiert die Strategie auf der Datenanalyse?

Du weißt schon, dass eine stabile Content-Marketing-Strategie das Publikum und den Markt berücksichtigt. Darum sollte dein Content Team jede einzelne seiner Entscheidungen auf Daten und eindeutigen Fakten stützen.

Das erste, worauf du achten solltest, sind die Daten, die dein Content-Team benutzt hat, um seine Strategie festzulegen.

 
Bitte dein Content-Team, dir seine Original-Recherche vorzulegen, die es betrieben hat, um die Strategie zu konzipieren.

Das sollten diese Daten beinhalten:

  • Informationen über die Zielgruppe(n), deren Größe, Gemeinsamkeiten und Schmerzpunkte.

  • Top-Keywords, die zu diesen Schmerzpunkten und deinem Produkt passen. (Und nach welchen Kriterien diese Keywords ausgesucht wurden, sowie die Methoden, mit denen sie sie gefunden haben.)

  • Die Daten deiner Mitbewerber um die Aufmerksamkeit deines Zielpublikums.

  • Der bei der Target Group beliebteste Content auf dem Markt.

Frage Nr. 2: Hat dein Content-Team klar definierte und dokumentierte Ziele für die Strategie und die einzelnen Inhalte?

Contentbird Fact vom Content Marketing Institute

Dieses Zitat aus einer Studie des Content Marketing Institute legt nahe, dass alle anderen so gar keine Ahnung davon haben, warum sie überhaupt Content erstellt haben.

Warum keine Strategie und Ziele? Oft lautet die Antwort: „Weil es zu lange dauert.“ Viele Content-Strategen halten die Ausarbeitung eines Content-Plans für den zeitintensivsten Teil ihrer Arbeit, wie eine gemeinsame Untersuchung von Semrush und dem Content Marketing Institute ergeben hat. 22 % gaben sogar zu, Probleme bei der Themenfindung für ihren Content zu haben.

Um aber bei der Zielgruppe ins Schwarze zu treffen, braucht man eine zuverlässige Content-Strategie und ein effektives Kampagnenmanagement. Dein Content muss zu den Präferenzen deines Publikums passen und dort auftauchen, wo sie danach suchen. Das gilt für jeden Einzelinhalt gleichermaßen.

 
Überprüfe den Redaktionsplan deines Content-Teams. Achte besonders darauf, dass es neben grundlegenden Informationen auch Faktoren wie diese enthält:

  • Die Zielvorgabe für jeden Content-Beitrag.

  • Einen Plan zur Content-Distribution.

  • Zeitliche Vorgaben für die Content-Produktion.

Frage Nr. 3: Verknüpft dein Team jede Content-Idee mit einer relevanten Käufer-Persona?

Käufer-Personas helfen Marketing-Teams ihr Zielpublikum besser zu verstehen. Das wiederum hilft ihnen, eine präzise Botschaft zu transportieren, die ein bestimmtes Publikum anspricht.

Das gilt auch für Content. Deine Strategie sollte unterschiedliche Käufer anvisieren. Dazu brauchst du spezielle Beiträge, auf die relevante Teilzielgruppen reagieren. Das ist ein Grund, warum die besten Content-Teams ihre Ideen mit den wichtigsten Käufer-Personas abgleichen.

So haben sie immer etwas passenden zu sagen und richten sich gezielt an Teilgruppen des Zielpublikums.

 
Achte im Redaktionsplan darauf, dass dein Content-Team jeder Idee oder jedem Beitrag eine entsprechende Käufer-Persona zugewiesen hat.

Frage Nr. 4: Hat dein Team spezielle Kundenbedürfnisse herausgearbeitet, anhand derer es den Redaktionsplan erstellt hat?

Wenn es eine Sache gibt, an der es so vielen Inhalten heutzutage fehlt, dann ist das Relevanz. So viele Händler schreiben über Dinge, von denen sie vermuten, es könnte die Leser interessieren. In den meisten Fällen floppen diese Ideen komplett. Warum? Weil sie für die Bedürfnisse der User irrelevant sind, oder nicht die Informationen bieten, die das Publikum sucht. Und das, obwohl solche Erkenntnisse öffentlich verfügbar sind.

Jeden Tag hinterlassen Kunden Spuren von Themen, die ihnen wichtig sind. Sie fragen auf Quora nach, in den sozialen Medien oder Foren. Sie benutzten Google und hinterlassen dort Daten über das Keyword, das sie benutzt haben und erlauben Marketern dort nach Informationen und Trends zu suchen.

Mit Tools zur Themenfindung können Marketing-Experten schnell herausfinden, welche Informationen ihre Wunschzielgruppe wertvoll findet und nach welchen Hilfestellungen sie online suchen.

 
Überprüfe den Redaktionsplan, um festzustellen, wie gut die Content Ideen sich mit den Bedürfnissen des Publikums decken.

Um das besser evaluieren zu können, kannst du auf hilfreiche Tools wie den Keyword-Planner von Google zurückgreifen, auf die Keyword-Recherche von SERPs.com und nicht zuletzt auch auf die Keyword-Recherche-Funktion von contentbird. 

Hier findest du mehr Informationen über die Keyword-Recherche und warum sie so wichtig ist:

Frage Nr. 5: Gibt es eine dokumentierte Content-Distribution-Strategie?

Egal, wie gut und zielgerichtet dein Content ist, wenn ihn keiner findet und liest, floppt er trotzdem.

Das bedeutet, das Mindeste, was dein Content-Team vorweisen können sollte, ist eine dokumentierte Strategie zur Content Distribution. Darin sollten folgende Informationen aufgeführt sein:

  • Eine Liste der Kanäle, über die das Team das Content-Seeding plant – in Abhängigkeit der von deinen Zielgruppen bevorzugt genutzten Kanäle.

  • Spezifische Distributionsideen für jede Content-Art – abhängig von Publika und Personas. Eine Auflistung der Social-Media-Plattformen, die dein Zielpublikum besucht.

  • Eine Übersicht über die Paid-Promotion-Kanäle zusammen mit Informationen über Distributionsraten.
 
Content-Analyse-Tools geben Einblick in die Effektivität deiner Promotion-Maßnahmen. Solche Tools sammeln alle Daten über jeden Content, sodass du die bisherige Promotion- und SEO-Bemühungen nachvollziehen kannst.

Frage Nr. 6: Wie schwierig ist dein Content? Ist er so geschrieben, dass dein Publikum ihn versteht und wertschätzt?

Um dein Publikum zur Interaktion anzuregen, muss dein Content leicht zu lesen und das verwendete Vokabular dem der Zielgruppe ähnlich sein. Wenn deine Artikel schwer zu verstehen sind, werden deine Leser schnell weiterziehen und ihre Informationen anderswo suchen. Schreibt dein Content-Team aber zu einfach, könnten deine Kunden denken, dass dein Unternehmen nicht so professionell und (aus-) gebildet ist, wie andere.

Bedenke: Die Leserlichkeit spielt eine Schlüsselrolle bei der Content Qualität und dem Content-Erfolg.

In dieser letzten Phase deiner Beurteilung solltest du auch noch prüfen, ob das, was dein Team produziert, zu den Erwartungen / Bedürfnissen / Mängeln / Schmerzpunkten deines Publikums passt.

Viele Online-Tools erlauben die Überprüfung der Lesbarkeit von Content. Damit lassen sich besser optimierte Inhalte verfassen und gängige Fehler wie zu lange und verschachtelte Sätze ausmerzen. Die meisten geben auch eine Bewertung darüber ab, wie schwer oder leicht ein Artikel zu lesen ist.

 
Lasse einige deiner Inhalte von Plugins oder Tools zur Lesbarkeit überprüfen. Werte dann aus, ob der Content gut geschrieben oder zu schwer zu lesen ist. Das bekannteste Tool hierfür ist wohl Yoast SEO. Mit seinem Ampelsystem macht Yoast es dir super einfach, die Lesefreundlichkeit deines Contents zu erkennen.

Bedenke aber, dass solche Tools nicht der Weisheit letzter Schluss sind. Gerade Yoast hat ein paar Eigenheiten, die für Content-Writer hinderlich sein können. Oft werden Stilmittel oder Abschnitte, die die „perfekte Länge“ nur minimal überschreiten, bereits als zu komplex kategorisiert.

Zudem erfährst du bei diesem Plugin erst am Ende der Texterstellung, wie es um die Leserlichkeit deines Artikels bestellt ist. Eine, vor allem für erfahrende Content-Redakteure, bessere Alternative stellt der Flesh-Index von contentbird dar. Dieser zeigt dir schon während des Schreibens an, wie schwierig oder leicht dein Beitrag zu lesen ist.

Automatisierte Prüfungen des Schwierigkeitslevels von Inhalten sind nicht der Weisheit letzter Schluss. Also, nutze gerne solche Tools. Verlasse dich aber immer auch auf deinen Instinkt.

Unser Fazit zu deiner Content Qualität

Du solltest immer wissen, wie dein Content performt. Aber Metriken und Daten können potentielle Schwierigkeiten mit dem Output deines Content-Teams manchmal trüben.

Nach diesem Artikel hast du nun hoffentlich einen ersten guten Eindruck davon, wie du die Arbeit deines Teams bewerten kannst, um sicherzustellen, dass sie Content Qualität liefern, die dir dabei helfen, deine unternehmerischen Ziele zu erreichen.

Um das Thema Content Qualität und wie du sie erkennst weiter zu vertiefen, bietet dir contentbird einen 14-tägigen Free-Trial an, bei dem du unsere Content Success Platform gratis testen kannst. Hier kannst du deine Keywords analysieren, deine Inhalte auf Leserfreundlichkeit überprüfen und deine Content-Distribution planen. Probiere es aus und steigere deine Leads und Umsätze durch relevante Inhalte.

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Julia Fähndrich

Julia begann ihre redaktionelle Karriere 2012 nach dem Studium der Linguistik in einem Nischenverlag. Seit 2016 arbeitet sie von ihrer Wahlheimat Apulien aus freiberuflich als Content-Writerin, Bloggerin und Online-Redakteurin in verschiedenen Themengebieten.

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Bildnachweis: Titelbild by contentbird
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